Wie passend, dass mir die Zeitung(!) von heute morgen gleich passende Informationen über das gestern erst im vorbeifahren entdeckte Wandkunstwerk lieferte.
Ein von Schwitters inspiriertes Kunstprojekt in der Velberstrasse in Hannover Linden. Die offizielle Einweihung ist am 1. Juli, aber durch die schiere Größe kann niemand davon abgehalten werden, es vorher schon zu bestaunen. Wahrlich nicht zu übersehen, aber ich habe es bis gestern geschafft …
Der Argentinier Santiago Luini, oder auch Zantho, funktioniert die Musik-Software Ableton kurzerhand als Pixelkunst Werkzeug um. Heraus kamen stilechte Retro-Game-Grafiken:
Ich stehe dazu: schon in meinen Kindheitstagen war ich begeisterter Panini Sammelbild Sammler. Bis auf einen Ausrutscher, anlässlich des Disney Films “Das Dschungelbuch”, packte mich das Fieber aber immer nur zu WM-Zeiten. Auch zur diesjährigen WM ist es wieder so weit.
Viel cooler finde ich aber eigentlich folgendes soeben entdeckte Sammelbild-Album:
Das Besondere daran sind die sehr kreativ gestalteten Spielerportraits, die so gar nichts mit dem Einheitscharakter typischer Fussballerfotos gemein haben:
Ich würde gerne einmal erfahren, wie oft der Hafenmeister im Durchschnitt alarmiert wird, wenn Hafenspaziergänger dieses Boot entdecken:
Dabei handelt es sich doch “nur” um das amüsante, und doch funktionale Kunstwerk “Love love” des französischen Künstlers Julien Berthier. Hier gibt es noch mehr Fotos davon, und natürlich auch noch weitere Installationen.
Erinnert sich überhaupt noch jemand an die Zeit, als das @-Zeichen noch Affenschaukel hiess? Es ist noch gar nicht so lange her, aber nach Netzwelt-Maßstäben scheint die Zeit reif für das Museum.
Natürlich weniger um das Zeichen zum Gedenken in eine Vitrine in die Ecke zu stellen, sondern um die Bedeutung zu würdigen. Das dieses Zeichen bereits schon um 1536 Verwendung fand erstaunt. Gab es doch damals noch gar kein Internet …